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Der erste Becher, der im Altpapier recyclebar ist

PAPUR heißt das neue Produkt von Papierverarbeitung PETERS. PAPUR bedeutet „pures Papier“. Weltweit ist das die umweltfreundlichste Variante für Einwegbecher. Warum?

Aufgrund der Papierstruktur weist der Becher eine so hohe Dichtigkeit auf, dass er keine weitere Kunststoffbeschichtung benötigt. Selbst die organische Beschichtung auf Maisstärkebasis, genannt PLA, entfällt. Die FSC-zertifizierten Naturfasern des Getränke- und Eis-Bechers sind entsprechend EN13432-2000 kompostierbar.

Das Beste an PAPUR

ist jedoch, dass man erstmalig eine klare Handlungsempfehlung für den Endverbraucher hat und die heißt: PAPUR-Becher können im Altpapier-Container entsorgt werden. Benutzte Becher müssen nicht mehr in den Müllkörben der Fußgängerzone landen, wenn Restaurants und Eisverkäufer einen Altpapier-Container zur Verfügung stellen. Es lohnt sich also beim nächsten Eis-Vergnügen auf das PAPUR-Logo zu achten.

Prüfung bestanden

Die „recyclebar-Prüfung“ wurde von der Papiertechnischen Stiftung Heidenau in Sachsen (wwwptspaper.de) durchgeführt und nach der PTS-RH Methode RH: 021/97 bestätigt. Das 1951 gegründete Forschungs- und Dienstleistungsinstitut unterstützt weltweit Unternehmen aller Branchen bei der Entwicklung und Anwendung von modernen faserbasierten Lösungen.

Wichtiger denn je: Hygiene für Lebensmittel

Noch vor wenigen Wochen spielten Hygieneaspekte in der öffentlichen Debatte um Verpackungen kaum eine Rolle. In Zeiten von Sars-CoV-2 leisten Service-Verpackungen einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Infektionen.

Flexibel mit Produkten aus Deutschland

Die Abhängigkeit von günstigen Einwegartikeln und Serviceverpackungen aus Asien nimmt seit vielen Jahren zu. Wenige Unternehmen halten am Produktionsstandort Deutschland fest. Das Traditionsunternehmen PvP PETERS zählt zu diesen Ausnahmen. „Damit Deutschland flexibel agieren kann und handlungsfähig ist, denken wir, dass ein gesunder Markt-Mix notwendig ist.“, Achim Peters – Geschäftsführer. Produkte, die in Deutschland hergestellt werden, unterliegen hohen Sicherheits- und Hygienestandards. Darüber hinaus verkürzen sich die Transportwege innerhalb der DACH-Staaten enorm und reduzieren den ökologischen Fußabdruck massiv.

Bio-Becher von PETERS

Mit Blick auf die Notwendigkeit von hygienischen Serviceverpackungen muss die Verpackungsdiskussion in Deutschland neu justiert werden. Es gilt mit Augenmaß zu handeln. Mehrweg fördern, ohne den deutschen und europäischen Einwegmarkt zu zerstören. PvP PETERS stellt bereits seit vielen Jahren Bio-Eisbecher und Bio-Getränkebecher aus Papier her.

Die neueste Getränkebecher-Generation kommt völlig ohne Kunststoffbeschichtung aus. Diese Becher sind vollständig biologisch abbaubar. „Hier sehen wir unsere Vorreiterrolle in Deutschland und Europa und die zukünftige Vereinbarkeit von Hygieneaspekten mit umweltbewusstem Handeln.“

Verpacken mit Sinn und Verstand – Weitere Informationen der Arbeitsgemeinschaft für Serviceverpackungen e.V. PRO-S-PACK finden Sie hier.